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Clémence Boullu ist eine französische Sopranistin aus La Côte-Saint-André. Nach einem Vorstudium in Frankreich setzte sie ihre Ausbildung an den Hochschulen in Lausanne und Luzern fort. Im Juli 2017 schloss sie ihr Masterstudium an der Opernschule der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen u. a. bei Françoise Pollet, Jan-Marc Bruin, Margreet Honig, Laurent Pillot, Hélène Golgevit, Mariella Devia.
Ihre stimmliche Weiterbildung erfolgt derzeit bei Christine Schweitzer (Arte Lirica Paris).

Clémence Boullu tritt regelmäßig als Solistin in Oratorien, Messen und Konzerten auf. Zu ihrem Repertoire zählen unter anderem Couperins Leçons de Ténèbres, Bachs Johannespassion, Pergolesis Stabat Mater sowie Saint-Saëns’ Oratorio de Noël.

Neben ihrer solistischen Tätigkeit widmet sie sich intensiv der Ensemblearbeit. Eine enge künstlerische Zusammenarbeit verbindet sie mit dem SWR Vokalensemble unter Yuval Weinberg, dem Orpheus Vokalensemble unter der Leitung von Michael Alber sowie dem KlangForum Heidelberg, wo sie sowohl als Solistin als auch als Ensemblemitglied tätig ist.

Seit 2023 bildet sie gemeinsam mit der Sopranistin Saskia Saegeler und der Pianistin Mildred Derentry-Camenen das Trio Scème. Das Trio widmet sich dem deutschen romantischen Lied, der französischen Mélodie sowie einem Programm rund um das französische Chanson.

Auf der Opernbühne war Clémence Boullu u. a. als Euridike in Telemanns Orpheus, Olympia in Offenbachs Les Contes d’Hoffmann, Flavia in Jommellis Il cacciatore deluso, Serpetta in Mozarts La finta giardiniera sowie als Zerlina (Don Giovanni) und Barbarina (Le nozze di Figaro) zu erleben. Im August 2024 sang sie die Königin der Nacht in Mozarts Zauberflöte unter der Leitung von Michael Alber.

Im Jahr 2021 wurde Clémence Boullu vom Deutschen Musikrat gefördert.

Neben ihrer Bühnentätigkeit unterrichtet sie als Sprachcoach für Französisch an den Musikhochschulen in Würzburg und Trossingen.

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